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Herzlich Willkommen an der Abteilung Kulturanthropologie_Volkskunde!

Die Kulturanthropologie (an anderen Orten auch Empirische Kulturwissenschaft, Europäische Ethnologie oder Volkskunde genannt) untersucht alltägliche Lebenswelten europäischer Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart. Ihr Interesse richtet sich auf Reproduktion und Wandel von alltagskulturellen Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungsweisen sowie materiellen Objektivationen. Kulturanthropolog_innen arbeiten dabei mit unterschiedlichen Methoden ethnographischer und historischer Forschung, z.B. Teilnehmende Beobachtung, qualitative Interviews, Analyse historischer Quellen, Diskursanalyse oder auch Mental Maps.

Unsere Abteilung setzt derzeit folgende Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Transformationen ländlicher Räume und Europäisierung
  • Stadtforschung
  • Zivilgesellschaftliches Engagement für Flüchtende
  • Protest sozialer Bewegungen
  • Digitalisierung
  • Natur- und Umweltverhältnisse
  • Montanethnographie
  • Fankulturforschung
  • Erzähl- und Biographieforschung
  • Erinnerungskulturen
  • Brauch- und Ritualforschung
  • Visuelle Anthropologie
  • Museologie
 
 

Aktuelles:


  • Nächstes Impulsgespräch am 28.06.17: Anthropology of Policy - Oliver Müller und Sina Wohlgemuth berichten über erste Ergebnisse ihrer Diskursanalyse im DFG-Projekt

  • Masterarbeiten, Lehrforschungsprojekte, Dissertationsvorhaben, ein DFG-Forschungsprojekt, Ausstellungsprojekte, Habilitationen – in Bonn wird zu vielen spannenden kulturanthropologischen Themen geforscht. So verwandelt sich die Abteilung Kulturanthropologie/Volkskunde zwei Mal im Monat in ein Forum des offenen Austauschs, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Die Impulsgespräche bauen auf ca. 15-minütigen Inputs zu aktuellen Aspekten eines Forschungsprojekts auf. Ziel ist es, einzelne Projekte kennenzulernen, sich thematisch auszutauschen, Feedback zu bekommen oder für die eigene Themenwahl inspiriert zu werden. Die Sessions finden statt im Übungsraum im 4. OG.

  • Montag, 10. Juli, 19 Uhr: Filmvorführung und Talkrunde, organisiert vom LVR: "Auszeit in Pützchen!"

  • Die Großveranstaltung bringt nicht nur eine bunte Erlebnis- welt bis vor die Haustüren der Anwohner, sie führt auch unterschiedliche Menschen zusammen: Schaustellerfamilien, Ehrenamtliche, Organisatoren, Besucherinnen und Besucher von nah und fern. Welche Erinnerungen, Erfahrungen und Erwartungen knüpfen sie an „Pützchens Markt“? Das verrät die aktuelle Filmdokumentation des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte.
     
  • Ausschreibung einer SHK-Stelle (12h/Woche), befristet bis 30.06.18 im LVR-Freilichtmuseum Kommern

  • Studierende der Fachrichtung Kulturanthropologie/Volkskunde werden aufgefordert sich zu bewerben. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

     
  • Lehrforschungsprojekt zum Thema Ländlichkeit

  • LehrforschungKommern

    Zwischen Oktober 2016 und September 2017 wird an der Abteilung ein Lehrforschungsprojekt zum Thema "Aushandlungen von Ländlichkeit" durchgeführt. Das LVR-Freilichtmuseum Kommern als Kooperationspartner mit seiner Verankerung in der Region und der damit verbundenen Popularität sowie seiner konzeptionellen Offenheit für die Darstellung aktueller Dynamiken des Wandels ländlicher Lebenswelten ist der ideale Ort, um aktuelle Inszenierungen und Aushandlungen von Ländlichkeit zu erforschen. Programmatisch definieren wir das Freilichtmuseum in diesem Sinne als "Labor" in dem Studierende, MuseumsmitarbeiterInnen und BesucherInnen gemeinsam den Fragen danach, was "Ländlichkeit" heute ist, nachspüren. Im Labor werden der ländliche Strukturwandel, Projekte der LeaderRegion Eifel, ästhetisch-nostalgische Inszenierungen von Landschaft, neue politische Handlungsformen und Formen des bürgerschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Engagements oder auch Narrative von Ländlichkeit untersucht.
    Das kooperative zweisemestrige Lehrforschungsprojekt widmet sich der Frage, welche Vorstellungen von Ländlichkeit sich in aktuellen gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen formieren. Dabei erweitert es die aktuellen medial und politisch geführten Debatten, indem es seinen Fokus auf die alltagsweltlichen Aushandlungen der Vorstellung von Ländlichkeit richtet.

     
  • Ein Kooperationsangebot für Abschlussarbeiten im Fach Kulturanthropologie zum Thema „Streuobst“

  • AbschlussarbeitDie Biologische Station Düren und die Sonne eG (Streuobstwiesen Netzwerk Nordeifel) bieten eine Projektkooperation für das Verfassen einer Abschlussarbeit. Für die Durchführung einer ‚Machbarkeitsstudie‘ suchen die Kooperationspartner Studierende, die in absehbarer Zeit ihre Abschlussarbeiten beginnen, sich noch in der Themenfindungsphase befinden und aufgeschlossen gegenüber Fragen der regionalen Wertschöpfung und Regionalisierungsprozessen sind. 

    Eine wissenschaftliche Begleitung durch Oliver Müller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Kulturanthropologie/Volkskunde im Rahmen des DFG-Projekts „Partizipative Entwicklung ländlicher Regionen. Alltagskulturelle Aushandlungen des LEADER-Programms der Europäischen Union“ ist gerne möglich und kann nach Absprache erfolgen. 

    Interessent*innen wenden sich bitte direkt an Oliver Müller.

     
     
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