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Embodying Gaming

Promotionsprojekt

Projektstart: 01/2018

Projektleitung: Ruth Dorothea Eggel

Gaming Events wie die Gamescom oder die Dreamhack zählen jährlich hunderttausende Besucher_innen (und mehrere Millionen Menschen die das Geschehen über Live-Streams verfolgen) und haben sich von Nischen- zu Massenevents entwickelt. Gamification, Eventisierung und Kommodifizierung treffen in zeitspezifischer Weise aufeinander. Mit einem kulturanalytischen ethnographischen Zugang erforscht die Autorin die Kulturpraxis dieser Computerspielevents.

Im Zentrum stehen Fragen nach "Embodiments", also Verkörperungen und Manifestationen digitaler Spielkultur. Es sind technosoziale Lebenswelten in denen die Verschränkungen digitaler Computerspielkultur und lokal-situierter Praktiken zelebriert werden. Neben Alltagspraktiken die auf einen ästhetischen Kapitalismus verweisen stechen insbesondere Körper, sowohl als Körper der Masse, als auch als individuell und oft in Szene gesetzte Körper von Akteur*innen, besonders ins Auge. Damit sehe ich in Gaming Events die Verdichtung einer Reihe von zeitgenössischen Dynamiken rund um Vergnügen, Kommodifizierung, Körper und Konsum.

 

 

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